Grußwort des Vorsitzenden des Sportausschusses der Stadt Hagen, Bürgermeister Dr. Hans-Dieter Fischer

Ein gutes Jahrhundert ist er alt, der Sportplatz „Waldlust“:
Dass er längst nicht abgeschrieben ist, zeigen die städtischen Investitionen
vom vergangenen und von diesem Jahr. Nicht zuletzt die Flutlichtanlage,
die in diesem Sommer installiert wird, unterstreicht dies.
Natürlich hat der Sportplatz „Waldlust“ schon bessere Zeiten erlebt,
als hier vor allem Spitzenspiele im Feldhandball stattfanden.
Und es sah eine Zeitlang ja auch so aus, dass nach Ende des
Feldhandballs die Tage des Sportplatzes gezählt seien.
Für „Roter Stern Wehringhausen“ und „Polonia Hagen“ ist der Platz
bis heute immer noch das sportliche Zuhause, Schulen und
nicht-vereinsgebundene Sportler komplettieren die Gruppe derer,
die den Platz immer noch regelmäßig nutzen.
Mit Karlheinz Klostermann beschreibt ein Mann diese „Sport-Chronik“, der im Hagener Sport
tatsächlich stets zu Hause war und ist. Der begeisterte Fuß- und Handballspieler früherer Jahre,
der als Fußball-Torwart 1953 sogar zum ersten Hagener Vertragsspieler (damals bei der
Spielvereinigung Erkenschwick) wurde, hat bis heute eine besondere Beziehung zum Sportplatz
an der Waldlust: Er ist Ehrenvorsitzender von „Roter Stern“.
Eine solche Aufarbeitung der Geschichte einer Sportstätte ist immer auch die Aufarbeitung
von Stadthistorie und damit der Geschichte der Menschen. Insofern freue ich mich
darüber, dass Karlheinz Klostermann all dies Wissenswerte über den Sportplatz Waldlust
zusammengetragen hat.